Skip to main content

Im Entsorgungszentrum entsteht der Recyclinghof 2.0 - Mehr Platz bietet Komfort und Sicherheit

Nach mehreren Jahren Planungszeit beginnen jetzt die Bauarbeiten für den neuen Recyclinghof im Entsorgungszentrum ECOWEST in Ennigerloh. Landrat Dr. Olaf Gericke, Ennigerlohs Bürgermeister Berthold Lülf und AWG-Geschäftsführer Thomas Grundmann trafen sich zum symbolischen Spatenstich auf der Baustelle.

Freuen sich auf mehr Komfort auf dem Recyclinghof 2.0 (v.l.): AWG-Geschäftsführer Thomas Grundmann, Bürgermeister Berthold Lülf und Landrat Dr. Olaf Gericke. (Foto: AWG)

„Schon seit langem ist klar, dass der Platz auf dem jetzigen kleinen, rund 2.000 Quadratmeter messenden Hof nicht mehr ausreicht“, berichtet AWG-Geschäftsführer Thomas Grundmann. Rund 50.000 Anlieferungen verzeichnet der Hof pro Jahr. Überlegungen für einen Neubau unter dem Projektnamen „Recyclinghof 2.0“ gab es schon früh. Mit dem Neubau auf dem Gelände des Entsorgungszentrums entsteht aber nicht einfach nur mehr Platz. Auf den rund 4.200 Quadratmetern, die der neue Recyclinghof in der ersten Ausbaustufe messen wird, wird es einige Neuerungen geben. Dazu zählt zum Beispiel ein erhöhter Abwurfbereich, von dem aus die Kunden ihre Abfälle abladen können, ohne Treppen erklimmen zu müssen. Außerdem wird es eine kostenfrei nutzbare Staubsaugerstation geben. „Ich freue mich sehr über den zusätzlichen Komfort, das ist ein echter Mehrwert für die Ennigerloher Bürgerinnen und Bürger“, so Bürgermeister Lülf.

Zurzeit fließt der Verkehr zum Recyclinghof noch über die zentrale Zufahrt zum Entsorgungszentrum, die auch alle Lkw nehmen müssen. Das ändert sich: Der neue Hof bekommt eine eigene Zufahrt. Der Werkverkehr wird entkoppelt. Die Anfahrt wird sicherer und durch die Größe entsteht mehr Bewegungsfreiheit auf dem Recyclinghof. „Das ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor für die Bürgerinnen und Bürger“, lobt Landrat Dr. Olaf Gericke. Der Recyclinghof im Entsorgungszentrum steht allen Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Warendorf offen, und dieser Service wird schon jetzt gut genutzt.

„Rund sechs bis acht Monate wird es dauern, bis der Hof fertig ist“, schätzt Alexander Bruns, der für die AWG die Bauarbeiten beaufsichtigt. Neben Elektroaltgeräten, Papier und Grünabfällen können die Bürgerinnen und Bürger dort auch Sperrmüll, Holz, Restmüll, Bauschutt, Metalle, Reifen, Kleidung, Glas, Batterien und Korken abgeben. „Wann genau wir den neuen Hof eröffnen können, muss sich in den nächsten Monaten zeigen. Einen Termin können wir aufgrund der derzeitigen Lage noch nicht festlegen“, erklärt Bruns. Der Recyclinghof im eigenen Entsorgungszentrum ist kreisweit einer von zwölf Höfen, die von der AWG betrieben werden. „Wir haben die Erfahrung für die Errichtung und den Betrieb eines Recyclinghofes. Jetzt setzen wir die innovativen Konzepte vor unserer eigenen Haustür um“, freut sich AWG-Geschäftsführer Thomas Grundmann. Die AWG investiert insgesamt rund 1,4 Millionen Euro.