Biologische Abfallbehandlungsanlage (BA)

Die biologische Abfallbehandlungsanlage verarbeitet den zuvor ausgeschleusten stark organischen Restabfall aus der vorgeschalteten Ersatzbrennstoffaufbereitungsanlage. Da dieser Abfall zudem einen mineralischen Anteil aufweist spricht man von Schwerabfall. Dieser Abfall ist laut Gesetz weiter zu behandeln.

Daten und Fakten

Biologische Abfallbehandlungsanlage (BA) in Ennigerloh

  • Schwerteileabscheidung
  • Aerobe mikrobielle Trocknung
  • 16 Tunnel a 32 m x 6 m
  • Abluft-Mehrfachnutzung aus verschiedenen Produktionsbereichen
  • Abluftbehandlung über Biofilter und thermische Verfahren
  • Abwasserfreier Betrieb
  • Gesamtkapazität ca. 60.000 Tonnen/ Jahr

Wie funktioniert die Biologische Abfallbehandlung?

Das aerobe (unter Zugabe von Luft) Behandlungsverfahren ist mit der Kompostierung zu vergleichen. In ca. drei Wochen führt es zur gewünschten Verringerung der Abfallgewichtes durch Wasser-/Rotteverluste und somit Stabilisierung des Abfalls.
Aus der Anlieferungshalle gelangt das Material in die Störstoff- und Schwerteileabtrennung und danach in die Rottetunnel eingelagert. Hier spielen sich gekapselt und somit von der Umwelt abgeschottet unter Selbsterwärmung intensive mikrobiologische Zersetzungsprozesse ab, die zur weitestgehenden Trocknung der Materials führen. Die Prozesse werden technisch über die Regelung von Temperatur, Feuchtigkeit und Belüftung gesteuert und unterstützt. 

Der so hergestellte Brennstoff wird Ressourcen schonend als Biostabilat zur Ernergiegewinnung in industriellen Verbrennungsprozessen eingesetzt. Die zuvor abgetrennten nicht brennbaren, inerten Anteile werden problemlos auf der Zentraldeponie des Entsorgungszentrums abgelagert.

Jährliche Information der Öffentlichkeit über die Emissionen der Anlage

Gemäß § 15 der 30. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (30. BISchV) ist die Öffentlichkeit jährlich über die Emissionen der Anlage zu unterrichten. Die entsprechenden Messwerte finden Sie
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